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Für die Schaltpläne werden verschiedenste Symbole mit logischen Funktionen benötigt. Diese sogenannten Verbindungssymbole sind im Menü <Einfügen> zu finden.

 
Durch klicken auf den Menüpunkt „Symbole" öffnet sich das Auswahlfenster für die Symbole.

Hier sind alle verfügbaren Symbole der Symboldateien zur Auswahl. Zusätzlich gibt es auch hier eine kleine Vorschau des aktuell markierten Symbols. Der rote Haken im Vorschaufenster gibt an, wo sich der Einfügepunkt befindet.


Mit dem Button „Dateien…" kann man in einem Auswahlfenster die gewünschten Symboldateien ein- bzw. ausblenden.

Nachdem das Symbol gewählt wurde und mit „OK" bestätigt, kann das Symbol platziert oder zuvor noch mit <Strg> und dem Cursor gedreht werden.

Nachdem das Symbol platziert wurde, öffnet sich automatisch das Eigenschaftsfenster dieses Symbols. In diesem Fenster können nun verschiedene Einstellungen wie das Betriebsmittelkennzeichen, die Anschlussbezeichnungen, techn. Kenngrößen usw. vergeben werden.
Das Betriebsmittelkennzeichen ist wichtig für die Generierung von Querverweisdaten, Listen und Plänen. Aus diesem Grund müssen Betriebsmittelkennzeichen immer mit einer eindeutigen Bezeichnung versehen werden, damit beim Generierungslauf keine Fehler auftreten.
Über die den Button „…" beim Betriebsmittel ist das Abbuchen von bestehenden BMK (z.B. bei Kontakten von Schützen) möglich. Es öffnet sich ein kleines Fenster, in dem das BMK ausgewählt werden kann.
Bei der Bearbeitung nach DIN muss das BMK immer mit dem Zeichen „-" beginnen. Wird kein BMK eingegeben, so übernimmt EPLAN das BMK von dem linksliegenden Symbol, dessen Einfügepunkt auf gleicher Höhe liegt.
Beim bestätigen mit „OK" überprüft EPLAN automatisch die Syntax des BMK. Ist diese fehlerhaft, so wird eine entsprechende Meldung ausgegeben.

 

Hier werden Sie auf den Fehler im BMK hingewiesen.
Über die Schaltfläche „Nächste" springen Sie zum nächsten fehlerhaften Bestandteil des BMK.

Die Anschlussbezeichnungen müssen mit dem Symbol ¶ getrennt werden und können auch über den Button ausgewählt werden. Wichtig dabei ist, dass genau so viele Anschlussbezeichnungen angegeben werden, wie das Bauteil Anschlüsse hat.

Für einige Symbole gibt es verschiedene Winkelvarianten. D. h. das Symbol ist in gedrehter Form vorhanden. Für einen einfachen Leistungsschließer gibt es die Varianten

Für die ordentliche Funktion des Schaltplans und einer anschließend sauberen Auswertung ist die logische Funktion von Symbolen sehr wichtig. Die logische Funktion hinsichtlich Querverweisverhalten eines Symbols wird unter „Symbolart" ausgewählt. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.

 

In diesem Fall ist der Schließer als einfacher Leistungsschließer definiert.
Für andere Symbole oder bei Kombination beispielsweise zu einem Wechsler muss die Symbolart entsprechend angepasst werden.

Beispiel für einen Wechsler:

Da EPLAN kein Symbol für die Funktion eines Wechslers zur Verfügung stellt, muss ein Wechsler aus einem Öffner und einem Wechslerhaken gebaut werden.

Wie bereits erwähnt, muss die Symbolart entsprechend angepasst werden.

Der Öffnerkontakt bekommt die Symbolart „14 = Wechsler Öffner (zweipfadig)". Der Wechslerhaken, welcher als Schließer dient, bekommt „15 = Wechslerhaken Schließer (zweipfadig)".

Wie zu erkennen ist, ist beim Wechslerhaken kein BMK vorhanden. Dies ist nicht erforderlich, da EPLAN das Symbol als ganzes sieht. Somit wird das BMK übernommen. Außerdem wird die Anschlussbezeichnung „18" des Wechslerhakens beim Öffner hinzugefügt.

 

Wie auch bei freien Grafiken kann die Textdarstellung angepasst werden. Dazu gibt es im Register „Textdarstellung" eine Reihe von Einstellungen. 

 

Je nach Symbol und Textlänge ist es sinnvoll, den Text sauber auszurichten.

Häufig kommt es vor, dass Klemmleisten benötigt werden. Diese findet man, wie alle anderen Symbole, in der Symbolauswahl unter der Bezeichnung „X".
Wurde eine Klemme platziert, öffnet sich das Fenster mit den Symboleigenschaften.

 

Bei Klemmen wird bei der Bezeichnung zusätzlich die Klemmennummer angegeben. Werden Mehrere Klemmen zu einer Klemmleiste zusammengefügt, wird die Bezeichnung übernommen und die Klemmennummer um 1 erhöht.
Bei „Anschluss der Externen Ausgabeoptionen im Formular" kann ausgewählt werden, wo bei der gewählten Klemme die Externe Seite ist.

Bei dieser Klemme gibt es folgende Möglichkeiten zur Auswahl

 

Unter „Anschluss für die Kabelgenerierung" kann eingestellt werden, von welcher Seite automatisch ein Kabel erzeugt werden soll. Der Verwendete Kabeltyp ist in den Parametern von EPLAN einzustellen. Meist wird hier K = Kein Kabel gewählt, da für Kabeldefinitionen eine eigene Funktion zur Verfügung steht.

 

Mit der Sortierkennung kann festgelegt werden, wie die Klemme im Klemmenplan einsortiert werden soll. Mit der Prüfkennung gibt man an, wie oft eine Klemme vorkommen darf. Diese Einstellung ist bei PE Klemmen wichtig.

 

Bei „Stegbrücken" kann eingestellt werden, ob unabhängig von der automatischen Auswertung eine oder keine Stegbrücke definiert werden soll.

Wird die Klemme als PE Klemme oder PE Klemmleiste benutzt, muss die Symbolart auf PE Klemme umgestellt werden. Dies funktioniert mit dem Button „…" neben „Symbolart".

 

Das Einstellen der Symbolart auf PE ist für die Behandlung in der Auswertung sehr wichtig.

Bei einer PE Klemme bzw. Klemmleiste muss außerdem die Sortierkennung auf „1= Linksliegende Klemmen" und die Prüfkennung auf „1 = Mehrfach" gesetzt werden.

 

Im Register „Textdarstellung" kann wie bereits bekannt, der Text Formatiert und Ausgerichtet werden. Allerdings gibt es hier zwei Textarten zu bearbeiten. Zum einen gibt es die bekannten Funktionen für die Leistenbezeichnung, zum anderen für die Anschlussnummer.

Diese können somit getrennt bearbeitet werden.

 

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