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Wenn die Anschlüsse zweier Symbole auf gleicher Höhe oder im gleichen Pfad liegen, verbindet EPLAN diese Anschlüsse automatisch („Autoconnecting"). Nur diese automatischen Verbindungen werden als elektrische Verbindung erkannt und ausgewertet.
Um die Verbindungen zu beeinflussen, gibt es in EPLAN verschiedene Verbindungssymbole.
Die Verbindungssymbole befinden sich im Menü <Anbindung>, können aber auch als Symbolleiste eingeblendet werden.

 

In EPLAN gibt es vier Winkelvarianten. Winkel werden einfach per Menü oder Symbolleiste ausgewählt, und mit einem einfachen Mausklick platziert. Sind die Anschlusspunkte auf gleicher Höhe mit beispielsweise einem Symbol, wird wieder automatisch eine Verbindung gezeichnet.
Winkel dürfen nur für logische Verbindungen verwendete werden und nicht, um grafische Elemente zu zeichnen, da sonst bei der automatischen Auswertung Fehler entstehen können.

 

Eine Möglichkeit Abzweigungen zu erstellen besteht mit „T-Stücken". Diese befinden sich auch im Menü <Anbindung> oder in der Symbolleiste.

Winkel- und T-Stücke können vor den Absetzen mit <Strg> und bewegen des Cursors um das Winkelstück selbst rotiert werden.  

 

Im Gegensatz zu den Winkeln muss bei T-Stücken immer eine Zielverfolgung festgelegt werden.
Bei jedem T-Stück gibt es 4 Möglichkeiten zur Auswahl.
Der mit „1" bezeichnete Leiter gibt an, woher die Verbindung kommt. „2" verdeutlicht, wohin die Verbindung weiterführt. Der mit einem gefüllten Dreieck versehene Leiter stellt das gemeinsame Zeil von „1" und „2" dar.

 

Ein weiteres Symbol ist die Brücke. Brücken werden benutzt, um eine Klemme mit einer oder mehreren Nachbarklemmen elektrisch zu verbinden. Wie bei den T-Stücken gibt es auch hier wieder 4 Varianten der Zielverfolgung.
Als Beispiel ist hier eine Klemmleiste mit einer Brücke gezeichnet.

 

Wenn zwei Verbindungslinien in EPLAN übereinanderliegen, bedeutet das nicht, dass die beiden Leitungen elektrisch verbunden sind. Wenn diese aber verbunden sein sollen, so muss eine Kreuzung eingefügt werden.

Natürlich gibt es hier auch wieder 4 Varianten.

Ein spezielles Verbindungssymbol ist die Abbruchstelle. Abbruchstellen kennzeichnen den Abbruch automatisch erzeugter Verbindungslinien. Sie werden dort eingesetzt, wo bestimmte Potentiale oder Signale über mehrere Schaltplanseiten geführt werden müssen.

Abbruchstellen sind durch Pfeile gekennzeichnet.

Im Gegensatz zu anderen Verbindungssymbolen befindet sich die Abbruchstelle nicht im Menü <Anbindung> sondern im Menü <Einfügen>. Ein Symbol in der Symbolleiste ermöglicht auch hier den schnellen Zugriff auf die Funktion. 

 
Bereits beim Platzieren der Abbruchstelle kann die Richtung durch drücken von <Strg> und einer Bewegung der Maus in die gewünschte Richtung eingestellt werden. Nach dem Platzieren öffnet sich der Dialog für die Symboleigenschaften. Hier kann die Bezeichnung für die Abbruchstelle, die Richtung und eine Gruppenkennziffer vergeben werden.

Im folgenden Beispiel ist zu sehen, wie die Gruppenkennziffern (rot) vergeben werden müssen, um von der letzten Stelle wieder an den Anfang zu verweisen. 


Im Register Textdarstellung können, wie bereits bekannt, Ausrichtung und Format des Textes geändert werden.

Seite 5

 

Seite 6

 

Dieses Beispiel zeigt 2 Seiten mit Abbruchstellen. Der Text ist auf jeder Seite formatiert, damit dieser nicht in die Verbindungslinien ragt. Die kleinen Ziffern sind die Querverweise der Abbruchstellen.

 

 Sollen Verbindungslinien nicht gemacht werden, können diese mit „Unterbrechen" unter <Anbindung> unterbrochen werden.

vorher

nachher

Die Unterbrechungspunkte sind hier Rot markiert

 

Um die automatischen Verbindungslinien zu formatieren, gibt es im Menü Anbindung den Punkt „Liniendaten festlegen".

In diesem Menü gibt es 3 Auswahlmöglichkeiten. Der Menüpunkt „Einzeln" kann verwendet werden um eine einzelne Verbindungslinie zu ändern oder alle Verbindungslinien eines Verbindungssymbols. Der unterschied liegt darin, dass einzelne Linien direkt angeklickt werden können, bei mehreren jedoch der Anbindungspunkt angeklickt werden muss.
Man unterscheidet je nach Art 2 verschiedene Eigenschaftsfenster.

 

In diesem Fenster kann der Linientyp sowie die Linienstärke definiert werden.
Unter Musterlänge kann angegeben werden, wie lange die einzelnen Striche einer strichlierten Linie sind.
Eine Option um die Linie unsichtbar zu schalten ist ebenfalls vorhanden.

 

Wird der Anbindungspunkt angeklickt, so öffnet sich auch das Eigenschaftsfenster. Der einzige Unterschied besteht in dem zusätzlichen Feld „Verbindungstyp". Hier kann festgelegt werden, ob die Verbindung extern bzw. intern ist.
Externe Verbindungen werden bei Verdrahtungslisten berücksichtig, Interne Verbindungen hingegen werden nicht berücksichtigt.

 

 Interne Verbindungen können z.B. Geräteintern sein.

Wird im Menü „Liniendaten festlegen" der Unterpunkt „Potentiale" gewählt, können Liniendaten für eine Verbindung über das gesamte Potential hinweg geändert werden. Bei diesem Punkt muss zum Ändern der Liniendaten der Anbindungspunkt angeklickt werden.

Mit der Funktion Abgleich können unterschiedliche Liniendaten innerhalb eines Potentials abgeglichen werden. Dazu durchsucht EPLAN die aktuelle Seite nach Verbindungen mit unterschiedlichen Liniendaten. Werden welche gefunden, öffnet sich wiederum das Fenster „Liniendaten festlegen". Andernfalls erhalten sie eine entsprechende Meldung.

Symbole werden grundsätzlich als Zielverdrahtung dargestellt. D.h. Abzweigungen bei T-Stücken, Brücken oder Kreuzungen werden Zielverdrahtet. Um die Verzweigung in Punktdarstellung zu ändern, gibt es in den persönlichen Grafikeinstellungen von EPLAN eine Möglichkeit dies einzustellen. Es ist auch möglich eine Mischung von Punkt- und Zielverdrahtung zu verwenden.

 

 

 Hier in diesem Dropdown-Menü können Sie die gewünschte Einstellung übernehmen.

 

Eine Änderung der Abzweigungsdarstellung in den Grafikparametern hat zur Folge, dass bei der Einstellung „Punkt- und Zielverdrahtung" ein zusätzliches Kontrollkästchen beim Einfügen eines Verbindungsstückes erscheint.

Durch diese Option ist es somit möglich auf Punktverdrahtung zu wechseln.

 

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